Biofeedback Augenfeedback Atemfeedback - Liebe Besucherin und lieber Besucher unserer Seiten, wir heißen Sie willkommen und freuen uns, dass Sie sich für alternative Behandlungsmethoden interessieren.
Biofeedback - Effektive Therapie ohne Nebenwirkung

Die Neue Medizin der Emotionen

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen kontrolliert das sich im Inneren des Gehirns befindliche "emotionales Gehirn", alle Funktionen, die unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen, und einen Großteil der Körperfunktionen wie Herz, Blutdruck, Hormone, das Verdauungs- und Immunsystem dazu. Ist das System im Gleichklang, wachsen uns ungeahnte Kräfte zu; gerät es aus der Balance, sind Stress, Ängste und Depressionen die Folge. Durch bestimmte Methoden, die auf den Körper einwirken, lassen sich die Mechanismen der Selbstheilung nutzen, über die das emotionale Gehirn verfügt.

Die Krankheiten, die mit Stress in Verbindung stehen, darunter Depressionen und Angstzustände, und den daraus folgenden Störungen, nehmen in der westlichen Welt immer mehr zu. Die Mittel, die von den meisten Ärzten dagegen verordnet werden, sind Antidepressiva, Beruhigungs- und Schlafmittel, Antacida bei Sodbrennen und Magengeschwüren, Mittel gegen zu hohen Blutdruck und gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel.

Diese Mittel wirken jedoch nicht mehr, sobald man die Behandlung damit abbricht, von den Nebenwirkungen ganz zu schweigen.

In der Shadyside-Klinik der Universität Pittsburgh beschäftigen sich namhafte Wissenschaftler seit Jahren mit der Frage, wie man Depression, Angstzustände und Stress mit Hilfe einer Reihe von Methoden, die eher auf den Körper, als auf die Sprache zielen behandeln kann.

Folgende Grundprinzipien bilden das Zentrum dieser Wissenschaftler:

- Im Inneren des Gehirns befindet sich ein emotionales Gehirn, wahrhaft ein Gehirn im Gehirn. Es verfügt über eine andere Struktur, eine andere Zellanordnung und selbst seine biochemischen Eigenschaften unterscheiden sich von denen des übrigen Neukortex – das heißt, des am höchsten entwickelten Bereich des Gehirns, der Großhirnrinde, in der die Sprache und das Denken angesiedelt sind. Inder Tat funktioniert das emotionale Gehirn oft unabhängig vom Neokortex. Sprache sowie Wahrnehmung und Erkennung haben nur begrenzten Einfluss darauf: Man kann einem Gefühl nicht befehlen, stärker zu werden oder zu verschwinden, so wie man seinem Verstand befehlen kann, zu sprechen oder still zu sein.

Das limbische Gehirn — Tief im Inneren des Gehirns befindet sich das emotionale Gehirn. Die so genannten limbischen Bereiche sind bei allen Säugetieren gleich und bestehen aus Nervengewebe, das sich von dem der für Sprache und Denken verantwortlichen Hirnrinde unterscheidet. Das limbische System ist für Gefühle und Überlebensreaktionen zuständig. Ganz zuunterst befindet sich der »Mandelkern«, die Amygdala, von der alle Angstreaktionen ausgehen.

Das emotionale Gehirn kontrolliert seinerseits alles, was das psychische Wohlbefinden regelt, sowie  einen Großteil der Körperphysiologie: die Herzfunktion, den Blutdruck, die Hormone, das Verdauungs- und sogar das Immunsystem.

- Probleme, die das Gefühlsleben betreffen, sind die Folge von Funktionsstörungen des emotionalen Gehirns, von denen viele ihren Ursprung in schmerzlichen Erlebnissen der Vergangenheit haben. Sie beziehen sich in keiner Weise auf die Gegenwart, haben sich jedoch dem emotionalen Gehirn unauslöschlich eingeprägt. Eben diese Erlebnisse kontrollieren oft weiterhin unser Empfinden und Verhalten, gelegentlich noch Jahrzehnte später.

- Hauptaufgabe der Wissenschaftler ist es, das emotionale Gehirn auf eine Weise umzuprogrammieren, dass es sich an die Gegenwart anpasst, anstatt auf Situationen der Vergangenheit zu reagieren. Zu diesem Zweck ist es oft wirksamer, Methoden anzuwenden, die über den Körper gehen und das emotionale Gehirn unmittelbar beeinflussen, als sich auf die Sprache und die Vernunft zu verlassen, für die es kaum empfänglich ist.

- Das emotionale Gehirn verfügt über natürliche Mechanismen der Selbstheilung: die angeborene Fähigkeit wieder zu Harmonie und Wohlbehagen zu finden; sie sind anderen Mechanismen des Körpers vergleichbar, etwa der Vernarbung einer Wunde oder die Überwindung einer Infektion. Verfahren, die auf den Körper einwirken, nutzen diesen Mechanismen.

- Der Mensch befindet sich im Gleichgewicht, wenn das kortikale und das limbische, ständig zusammenarbeiten. So liefert das emotionale Gehirn die Energie und gibt die Richtung vor, während das kognitive Gehirn die Durchführung reguliert. In diesem Zustand wissen wir jederzeit, welche Wahl wir treffen müssen, und verfolgen unsere Ziele ohne Angestrengtheit in einem Zustand natürlicher Konzentration, da wir entsprechend unseren Werten handeln.

- Es gibt zahlreiche Therapieformen, um dieses Gleichgewicht herzustellen. Für uns sind das Atem-Biofeedback RFB.micro und das Augenfeedback EOG.micro wichtige Mittel, um diesen Zugang zu ermöglichen.

Wirkfaktoren des RFB.micro



- Lunge und das Herz beeinflussen die Hirnfunktion.

- Der Entspannungsprozess basiert auf den gleichen Nerven- und Hormonmustern wie der Stressmechanismus.

- ausgeglichene Atmung, die mit dem RFB schnell erreicht wird, hat starken Einfluss auf die Kohärenz der Herzratenvariabilität, HRV.
Biofeedback